Unter der Voraussetzung, dass die Anliegen der Landwirte und die Anliegen der Umweltverbände gleichberechtigt sind, dass die Politik etwaige Zielkonflikte ausdiskutiert und dass alle Menschen ehrbare Absichten verfolgen, ist es müssig zu fragen, wer Recht hat. Was zählt, sind Lösungen.
Schlagwort: Agrarpolitik
Politik lebt von Auseinandersetzungen. Aber eigentlich ist sie ein unendliches Spiel. Im Zentrum sollten Lösungen stehen, nicht Kampagnenbudgets.
Die Agrarpolitik 2022+ ist umfangreich: Die Botschaft umfasst gut 250 Seiten, alle Vernehmlassungsantworten gar mehr als 8200 Seiten. Es braucht nicht viel, sich zu fragen, in wessen Sinn die Agrarpolitik ist– und zum Schluss zu kommen, dass sie nicht für die Schweizer Landwirtschaft sein kann. Wenig überraschend regiert in den Leserbriefspalten der bäuerlichen Zeitungen über … Vier Gedanken zur Agrarpolitik 2022+ weiterlesen
... fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Das heisst es immer, wenn im Fernsehen Medikamente aller Art angepriesen werden. Wie ist das dann bei Pflanzenschutzmitteln? Soll man da bei Risiken und Nebenwirkungen den Arzt fragen? Oder doch lieber den Apotheker? Oder die chemische Industrie? Oder die Anwender, also die Bauern? Letzthin, beim Bier mit einem … Bei Risiken und Nebenwirkungen… weiterlesen
Vergangene Woche hat der Bundesrat seine Gesamtschau zur Schweizer Agrarpolitik veröffentlicht.Die Kritik fiel harsch aus. Fünf Gründe, warum der Bundesrat zwar recht hat, ihm das aber nichts nützt.
Am bäuerlichen Küchentisch und im Alltag der Landwirte ist die Politik nicht erst seit der Ernährungssicherheitsinitiative des Schweizer Bauernverbandes dauerpräsent. Die Bauern und der Staat haben seit jeher eine wechselvolle Beziehung zueinander. Für lange Zeit war aber unbestritten, dass über die Landwirtschaft bestimmt, wer auch etwas davon versteht: die bäuerlichen Politiker, die Bauern. Seit in … Die Bauern holen sich ihre Deutungshoheit zurück weiterlesen